Die Lebenssituation verschiedener Menschengruppen verschlechtert sich zusehends, weil weniger Ressourcen zur Verfügung gestellt und bewährte Dienstleistungsangebote (Bsp. Suchthilfe, Wohnungslosenhilfe, Asylbereich) eingespart werden.
Die Arbeitssituation vieler Mitarbeiter*innen von Organisationen im Sozial- und Gesundheitsbereich ist durch diese Entwicklung besonders betroffen: manche sind selbst von Unsicherheit und Kürzungen betroffen; sie müssen in verschiedenen Bereichen Mehrarbeit leisten und die Einsparungen gegenüber ihrem Klientel rechtfertigen. Führungskräfte sind in dieser Situation besonders gefordert, mit der knappen Ressourcensituation der jeweiligen Organisation und der vermehrten Belastung der Mitarbeitenden umzugehen.
Supervision und Coaching sind in einer so herausfordernden Situation ein wichtiges professionelles Unterstützungsinstrument, um die Arbeitsfähigkeit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter*innen und Führungskräfte in diesen wichtigen gesellschaftlichen Bereichen aufrecht zu erhalten.
Die ÖVS appelliert deshalb an die politisch Verantwortlichen, die geplanten Kürzungen im Hinblick auf die kurz- und langfristigen gesellschaftlichen Auswirkungen nochmals zu überdenken.
Die ÖVS appelliert an die Personalverantwortlichen der Sozial- und Gesundheitsorganisationen, den Mitarbeitenden und Führungskräften von Sozial- und Gesundheitsorganisationen ausreichende Supervisions- und Coaching-Angebote zur Verfügung zu stellen, um Belastungssituationen im Arbeitskontext professionell bearbeiten zu können und einen lösungsorientierten Umgang damit zu ermöglichen.
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